Mein Weg führte vom Orchester zum Dirigentenpult und schließlich zur künstlerischen Leitung.

Dieser unkonventionelle Werdegang prägt meinen Ansatz: Als ehemaliger Orchestermusiker weiß ich, wie ein Ensemble von innen funktioniert. Als Dirigent nutze ich dieses Wissen nicht, um zu diktieren, sondern um zu inspirieren. Und als Künstlerischer Betriebsdirektor verstehe ich die Strukturen, die künstlerische Exzellenz ermöglichen.

Ich fühle mich an der Schnittstelle von Kunst und Organisation zu Hause. Diese Kombination ist selten – und genau das macht meinen Ansatz aus.

Meine Beratung basiert auf drei Perspektiven, die ich im Lauf meiner Karriere durchlebt habe:

🎻 Der Musiker: 15+ Jahre Orchestererfahrung als Violinist in österreichischen und deutschen Ensembles. Ich kenne Probespiel-Prozesse, Orchesterdynamiken und künstlerische Entwicklung von innen.

→ Ich weiß, wie es sich anfühlt, im Orchester zu sitzen.

🎼 Der Dirigent: Aktiver Dirigent mit internationaler Erfahrung in Österreich, Deutschland, Rumänien, Bulgarien und Serbien. Repertoire von der Klassik bis zur Spätromantik mit Schwerpunkt auf symphonischen Werken und Opernproduktionen.

→ Ich verstehe künstlerische Leitung, Probenprozesse und Programmgestaltung.

🎭 Der Manager: Künstlerischer Betriebsdirektor am Brandenburger Theater, verantwortlich für Disposition, Betriebsabläufe und strategische Entwicklung. Vorherige Positionen: Orchesterdirektor Landestheater Detmold (2022-23), Festspiele Erl (2017-2022).

Ausbildung:
Masterstudium Kultur- und Medienmanagement (laufend, Hochschule für Musik und Theater Hamburg). Derzeit Abschluss der Masterarbeit über KI-gestützte Dispositionsplanung im deutschen Theaterbetrieb.

→ Ich kenne die institutionelle Seite: Budgets, Verträge, Prozesse, Transformation.

Beruflicher Werdegang

Matija Matijevićs musikalische Reise begann in Zagreb, setzte sich in Belgrad und Niš fort, wo er sowohl das Musikgymnasium als auch das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium abschloss. Sein Violinstudium absolvierte er an der Musikakademie in Zagreb, wo er parallel bei dem renommierten Violinisten Juriy Korchinskiy studierte.

Im Jahr 2005 zog er nach Wien, um seine Studien zu vertiefen. Dort war er als Konzertmeister der zweiten Violinen im Pro Arte Orchester und später als Mitglied der ersten Violinen im Orchester Baden bei Wien tätig. In dieser Zeit erweiterte er seine Perspektiven durch ein interdisziplinäres Studium der Wirtschaftswissenschaften und Japanologie und arbeitete mit Dirigenten wie Fabio Luisi, Bertrand de Billy, Michael Güttler, Lothar Zagrosek, Mark Stringer, Johannes Wildner und Uroš Lajović zusammen.

Als freischaffender Künstler trat er im Fernen Osten und in ganz Europa mit Ensembles wie der Wiener Symphonietta, dem Wiener Kammerorchester und der Philharmonie der Nationen auf.

Im Jahr 2012 wurde er Mitglied des Festivalorchesters Erl in Tirol unter der Leitung von Maestro Gustav Kuhn. Nach fünf Jahren als Orchestermusiker wurde er eingeladen, parallel als Orchestermanager und musikalischer Assistent zu arbeiten. Er wirkte an Produktionen mit, darunter Opern von Wagner, Mozart, Rossini, Verdi und Puccini, sowie an einem umfangreichen Orchesterrepertoire.

Das Jahr 2017 markierte seinen Übergang zum Dirigieren. Er assistierte bei Produktionen von Wilhelm Tell, Parsifal und Ermione und begann mit Gastdirigaten. Seine Orchestererfahrung und künstlerische Grundlage wurden zum Fundament seines dirigentischen Ansatzes. Eine Gelegenheit, das Orchester für Justus Frantz beim renommierten Schleswig-Holstein Musik Festival vorzubereiten, beschleunigte seine Entwicklung zusätzlich.

Gastdirigate führten ihn nach Deutschland (Düsseldorf, Neumünster), Kroatien (Dubrovnik), Bulgarien (Plovdiv), Rumänien (Pitești) und Serbien (Niš-Symphonieorchester), wo seine professionelle Laufbahn begann. Er dirigierte auch das Ensemble Con Fuoco im Stefaniesaal der Grazer Philharmonie sowie die Brandenburger Symphoniker. Kommende Projekte umfassen Konzerte in Polen, Österreich und Bulgarien.

Von 2020 bis 2021 war Matijević musikalischer Koordinator und Assistent von Maestro Kuhn an der Accademia di Montegral in Lucca, Italien. In der Saison 2022-23 war er Orchesterdirektor am Landestheater Detmold.

Derzeit schließt er sein Masterstudium in Kultur- und Medienmanagement am Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Seine Masterarbeit befasst sich mit KI-gestützter Dispositionsplanung im deutschen Theaterbetrieb.

Im Jahr 2023 wurde er zum Künstlerischen Betriebsdirektor am Brandenburger Theater berufen, wo er für künstlerische Disposition, Betriebsabläufe und strategische Entwicklung mit Schwerpunkt auf Digitalisierung und KI-Integration verantwortlich ist.

Parallel zu seiner institutionellen Tätigkeit arbeitet Matijević als Künstlerberater und bleibt als Dirigent aktiv. Sein einzigartiger Ansatz zur Musik entspringt seinem unkonventionellen beruflichen Werdegang, seinem umfassenden Wissen und seiner kontinuierlichen Weiterentwicklung in den Bereichen Interpretation, Leitung und Management.

c@NišSymphonieOrchestra: Dirigent Matija Matijević mit Nis Symphonieorchestra

Porträt eines Mannes in einem blauen Hemd und dunklem Blazer vor braunem Hintergrund.

c@Menzel/Matijević:

Matija Matijević, Dirigent und Karriereberater